Reihe Open AccessLangues/Sprachen ? (Peter Lang)
Kontext
In der Schweiz haben sich der zweisprachige Unterricht und immersive Ansätze nach und nach etabliert, wie entsprechende Projekte in den Kantonen Wallis, Graubünden, Neuenburg,
Freiburg und Bern auf der Primarstufe der obligatorischen Schulzeit belegen (vgl. Elmiger, Siegenthaler & Tunger, 2022; Jenny, 2023). Dennoch sind diese Ansätze, die in der Regel private oder postobligatorische Einrichtungen betreffen, in der Schweiz nach wie vor marginal, insbesondere ausserhalb der offiziellen zwei- oder mehrsprachigen Regionen der Schweiz (vgl. Brohy & Gajo, 2023). Gegenwärtig werden die Art und Weise sowie der Zeitrahmen für
das Erlernen einer Fremdsprache Gegenstand intensiver Debatten. In diesem Zusammenhang wird die Frage aufgeworfen, ob der zweisprachige oder mehrsprachige Unterricht eine entscheidende pädagogische Massnahme darstellen kann. Diese Form des Unterrichts ermöglicht den Erwerb mündlicher Kommunikationskompetenzen, die weniger formell und strategisch/pragmatisch sind als im traditionellen Fremdsprachenunterricht (vgl. Brohy, 2008; Ross, 2017; Egli et al., 2025). Im Anschluss an eine Studientagung in Brugg am 31. Oktober 2025 hat sich die vorliegende Publikation zum Ziel gesetzt, den Akteur:innen des zweisprachigen Unterrichts eine Plattform zu bieten. In diesem Rahmen werden die verschiedenen Modelle und kantonalen Besonderheiten erörtert. Zudem werden Impulse für Schulbehörden, Lehrpersonen und Forschende generiert, die ein Interesse an dieser
Thematik aufweisen
Zielgruppe
Lehrpersonen, Schulleitungen, Kantonsvertretungen, Studierende, Dozierende, Akademiker:innen
Einreichung
Die Beiträge können in folgenden Sprachen verfasst werden: Rätoromanisch, Deutsch, Italienisch, und/oder Französisch.
Die Abstracts (150 bis max. 300 Wörter) sind bis zum 16. Februar 2026 im Word-Format an kristel.ross@phzh.ch und emile.jenny@hep-bejune.ch zu senden.
Die Artikel dürfen maximal 30.000 Zeichen umfassen (inkl. Leerzeichen und Literaturangaben).
Termine
- Einreichungsfrist für Abstracts: 16. Februar 2026
- Rückmeldung an die Autorinnen und Autoren: 1. März 2026
- Einreichung der ersten Fassung der Artikel: 1. September 2026
- Rückmeldung der Reviewer:innen: 1. Dezember 2026
- Abgabe der definitiven Version: 1. Februar 2027
- Publikation: Herbst 2027
