Sprachenunterricht im Fokus | Ihr Programm für die neue Ausgabe der Ringveranstaltung

Die Ausgabe 2020/21 der Ringveranstaltung des Freiburger Instituts für Mehrsprachigkeit erhält ein neues Gesicht. Sie wird partizipativer, indem sie den Dialog fördert. Forschende, Bildungsspezialist*innen, Lehrende, Bürger*innen und politische Führungspersonen kommen am runden Tisch zusammen, um Themen rund um das Lernen und Lehren von Zweit- und Fremdsprachen zu debattieren. Und: Diese Neuauflage greift die Wünsche der Teilnehmenden auf. Hier sind die Ergebnisse unserer Umfrage dazu und das vollständige Programm!

Die Ergebnisse unserer Umfrage

Im Februar 2020 haben das Institut für Mehrsprachigkeit und das CeDiLE in ihren Netzwerken eine Umfrage per Fragebogen durchgeführt. Die Befragten konnten aus 15 Themenbereichen zum Lehren/Lernen von Fremdsprachen mehrere Antworten auswählen sowie in einem freien Textfeld weitere Angaben und Fragen formulieren. In der untenstehenden Grafik ist angegeben, wie viele Diskussionsvorschläge für die einzelnen Themenbereiche eingegangen sind. Die Farben zeigen die Sprache an, in der die Befragten geantwortet haben.

Die 6 am häufigsten genannten Themen

Wir haben zahlreiche anregende persönliche Kommentare erhalten – nämlich 480! – und die sechs am häufigsten genannten Themen für die Ausgabe 2020/21 der Ringveranstaltung zusammengestellt. Es sind dies in abnehmender Reihenfolge:

  1. Lehrpersonenausbildung (Primar- und Sekundarstufe) und Sprachenpolitik
  2. Evaluation von Sprachkompetenzen
  3. Sprachendidaktik, neue Technologien und Lesekompetenz
  4. Sprachunterricht und Integration der sozialen, ökonomischen und kulturellen Diversität
  5. Was ist Mehrsprachigkeitsdidaktik?
  6. Die Verbindung zwischen Sprachlernforschung, Sprachenpolitik und Didaktik.

Das Programm

Der letzte Schritt bestand nun darin, das endgültige Diskussionsthema für jede der sechs ausgewählten Themenfelder festzulegen und natürlich die Hauptredner*innen für die sechs Treffen zu finden. Wir eröffnen die Veranstaltungsreihe mit einer Debatte zu Potenzial und Grenzen der neuen Technologien für das Fremdsprachenlernen (28.09.2020) gefolgt von einer Diskussion über die Stellung des Schweizerdeutschen im Sprachunterricht (09.11.2020) mit dem Ziel, Sprachenpolitik und Didaktik zu verbinden. Das der Lehrpersonenausbildung gewidmete Themenfeld wird sich der Notwendigkeit – oder Verpflichtung? – widmen, die L2 / L3 zu beherrschen, um sie in der obligatorischen Schule zu unterrichten (30.11.2020). Mit Blick auf die Fragen zum Sprachunterricht und der Integration von sozialer Vielfalt stehen die Vor- und Nachteile der Mehrsprachigkeit in der Schule auf dem Menü der 4. Veranstaltung (15.03.2021). In der vorletzten Diskussionsrunde (19.04.2021) werden die Referent*innen dann versuchen, die Didaktik der Mehrsprachigkeit zu entmystifizieren. Den Schluss der Ringveranstaltung 2020/21 bildet am 10.05.2021 schliesslich eine Debatte über die Anwendbarkeit des GER im schulischen Umfeld, wobei der Fokus nicht ausschliesslich auf der Bewertung der Sprachkenntnisse der Lernenden liegen wird.

Das detaillierte Programm kann hier heruntergeladen werden (Link). Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre und freuen uns darauf, Sie in Freiburg begrüssen zu dürfen! Übrigens: Falls Sie nicht kommen können, denken Sie daran, dass alle Sitzungen gefilmt und auf www.cedile.ch aufgeschaltet werden.

Photo by Vanilla Bear Films on Unsplash

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