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Wie den GER in der Schule einsetzen? Oder etwa nicht…

Mit Patrick Blum (Gym. Neufeld & PHBE) | Ruth Keller-Bolliger (PHZH) | Rosanna Margonis-Pasinetti (HEPVD) | Thomas Studer (UniFR) | Moderation: Peter Lenz (IfM)

Seit den nuller Jahren beobachten wir, dass Personen ihre Sprachkenntnisse mittels Buchstaben und Zahlen angeben: A1, A2, B1… Experten haben sich diesen Jargon des GER angeeignet, um die objektivsten Methoden zur Bewertung von Sprachkenntnissen zu diskutieren; Schulen hingegen habe oft Schwierigkeiten, Verfahren wie das Europäische Sprachenportfolio in ihre Lehrpläne zu integrieren. In einigen Fällen sind die Konzepte und Instrumente des GER integraler Bestandteil des Lernprozesses. In anderen werden sie eher als administrative Belastung oder sympathischer, aber nicht wirklich wichtiger interkultureller Lückenfüller empfunden. Anlässlich dieser Veranstaltung diskutieren die Referentinnen und Referenten den Stellenwert des GER im aktuellen Kontext der Schule, sein Potenzial, seine Grenzen sowie seine Auswüchse bei der Leistungsbewertung.

Mit Patrick Blum (Gym. Neufeld & PHBE) | Ruth Keller-Bolliger (PHZH) | Rosanna Margonis-Pasinetti (HEPVD) | Thomas Studer (UniFR) | Moderation: Peter Lenz (IfM) Seit den nuller Jahren beobachten wir, dass Personen ihre Sprachkenntnisse mittels Buchstaben und...

Didaktik der Mehrsprachigkeit: Mythos und Realität

Zweisprachige Podiumsdiskussion zum Fremdsprachenunterricht (F-D) des Instituts für Mehrsprachigkeit. Videokonferenz (10.05.2021)

Mit: Chantal Erard (UniGE) | Flavio Manetsch (Primarschule Kloten) | Barbara Mangold (Deutschsprachige Orientierungsschule Freiburg) | Modération: Anita Thomas (UniFR)

Sprachbewusstsein, integrierte Sprachförderung, CLIL, Interkomprehension, Sprachvergleich, interkulturelle Kompetenz… Das Konzept der Mehrsprachigkeitsdidaktik umfasst zwar viele konkrete Anwendungen, dennoch ist eher wenig bekannt über die Auswirkungen solch didaktischer Sequenzen auf das Lernen. Zudem herrscht nach wie vor eine gewisse Unklarheit hinsichtlich der Definition dieser Unterrichtsprinzipien, ihrer wissenschaftlichen Verankerung, ihrer Umsetzung und ihrer Akzeptanz in den Schulen selbst. Anlässlich dieser Veranstaltung diskutieren die Referentinnen und Referenten dieses didaktische Konzept für die Schulen und versuchen, seinen Geheimnissen, ausgerüstet mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung, auf den Grund zu gehen.

Nächste Veranstaltung (10.05.2021): Wie den GER in der Schule einsetzen? Oder etwa nicht…

avec Patrick Blum (Gym. Neufeld & PHBE) | Ruth Keller (PHZH) | Rosanna Margonis-Pasinetti (HEPVD) | Thomas Studer (UniFR) | Modération: Peter Lenz (assoz. Forscher IfM)

Zweisprachige Podiumsdiskussion zum Fremdsprachenunterricht (F-D) des Instituts für Mehrsprachigkeit. Videokonferenz (10.05.2021) Mit: Chantal Erard (UniGE) | Flavio Manetsch (Primarschule Kloten) | Barbara Mangold (Deutschsprachige Orientierungsschule Freiburg)...

Der Wert der Mehrsprachigkeit in der Schule: Privilegien und Benachteiligungen

Zweisprachige Podiumsdiskussion zum Fremdsprachenunterricht (F-D) des Instituts für Mehrsprachigkeit. Videokonferenz (15.03.2021)

Mit: Edina Krompák (PHSH) | Daniel Hofstetter (HfH) | Aline Favrat (Ecole de la Transition & AVESAC) | Tania Ogay (UniFR) | Modération: Philippe Humbert (CeDiLE)

In den aktuellen Lehrplänen gilt die sprachliche und kulturelle Vielfalt heute als wertvolle Ressource, die im schulischen Kontext valorisiert werden sollte. Der pädagogische, kognitive, soziale oder ökonomische „Wert“ dieser Mehrsprachigkeit wird jedoch wenig problematisiert, so dass der Eindruck entsteht, jede Form von Mehrsprachigkeit führe notwendigerweise zu schulischem Erfolg. In der Folge bleiben eine Reihe von Fragen unbeantwortet: Welchen Stellenwert haben die Migrationssprachen in den Schulen? Erbringen Schülerinnen und Schüler, die von klein auf mehrere Sprachen gelernt haben, bessere Leistungen? Werden bestimmte Sprachen abgewertet oder im Gegenteil überbewertet? Ist die Kenntnis der Landessprachen ein notwendiger Integrationsfaktor für Kinder mit schulischen Schwierigkeiten? Anlässlich dieser Veranstaltung diskutieren die Referentinnen und Referenten den sozialen, ökonomischen und kulturellen Wert von Mehrsprachigkeit in der Schule sowie konkrete didaktische Anwendungsmöglichkeiten.

Nächste Veranstaltung (19.04.2021): Didaktik der Mehrsprachigkeit: Mythos und Realität
Mit: Flavio Manetsch (Schulleiter der Primarchule Kloten) | Chantal Erard (UNIGE) | Barbara Mangold (Deutschsprachige Orientierungsschule Freiburg) | Modération: Anita Thomas (IdP)

Zweisprachige Podiumsdiskussion zum Fremdsprachenunterricht (F-D) des Instituts für Mehrsprachigkeit. Videokonferenz (15.03.2021) Mit: Edina Krompák (PHSH) | Daniel Hofstetter (HfH) | Aline Favrat (Ecole de la Transition & AVESAC) | Tania Ogay (UniFR) |...

Ringvorlesung 2021/22: Meinung von Eltern und Lehrpersonen gesucht!


Die neue Auflage 2021/22 der Ringvorlesungen zur Fremdsprachendidaktik steht an ! Das wissenschaftliche Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit (KFM) wird Diskussionen um den schulischen Fremdsprachenunterricht veranstalten.

Im akademischen Jahr 2020/21 haben wir Diskussionen am runden Tisch veranstaltet, in denen sich Forscher-innen, Didaktiker-innen, Lehrpersonen, Bildungspolitiker-innen und Bürger-innen über Themen rund um das Fremsprachenlernen und -lehren austauschten. Diesmal liegt der Schwerpunkt besonders auf dem schulischen Fremdsprachenunterricht. Der gesundheitlichen Situation entsprechend werden alle Veranstaltungen gefilmt und auf der Website www.cedile.ch veröffentlicht, um diese schweiz- und weltweit erreichbar zu machen.

Bei der Planung der neuen Auflage unserer Veranstaltung möchten wir die Meinung von Eltern und Lehrenden aus allen Schulstufen berücksichtigen: schicken Sie uns für Sie wichtige Themen indem Sie eine kurze Online-Umfrage ausfüllen (bitte hier klicken). Die Online-Umfrage bleibt bis am 28. Februar 2021 aktiv.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen! In der Zwischenzeit können Sie die aktuellen Ringvorlesungen auf cedile.ch ansehen. Das aktualisierte Programm für 2020/21 finden Sie hier.

Raphael Berthele & Cédric Diogo (KFM)

Für weitere Informationen, schreiben Sie bitte an cedric.diogo@unifr.ch  

Photo by Scott Graham on Unsplash

Die neue Auflage 2021/22 der Ringvorlesungen zur Fremdsprachendidaktik steht an ! Das wissenschaftliche Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit (KFM) wird Diskussionen um den schulischen Fremdsprachenunterricht veranstalten. Im akademischen Jahr 2020/21...

Brauchen wir dreisprachige Lehrpersonen?

Brauchen wir dreisprachige Lehrpersonen? Die beruflichen und sprachlichen Fähigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der obligatorischen Schule

Zweisprachige Podiumsdiskussion zum Fremdsprachenunterricht (F-D) des Instituts für Mehrsprachigkeit. Videokonferenz (30.11.2020)

avec/mit: Delphine Etienne-Tomasini (HEP|PH FR), Laura Loder-Büchel (PHZH), Lukas Bleichenbacher (PHSG). Moderation: Christiane Ammann (PHBE)

Ganz gleich, ob sie eine L2 oder eine L3 auf der Primar- oder der Sekundarstufe I unterrichten, Lehrpersonen werden in der öffentlichen Diskussion schnell einmal kritisiert: Reichen ihre Kompetenzen aus, um die jeweilige Sprache zu unterrichten? Verfügen sie über die sprachlichen und beruflichen Ressourcen, um Englisch, Deutsch oder Französisch zu unterrichten? Sollte von Primarlehrpersonen verlangt werden, dass sie die gleichen Kompetenzen mitbringen wie Lehrpersonen auf Stufe Sek I? Anlässlich dieser Veranstaltung diskutieren die Referentinnen und Referenten über die fachliche und sprachliche Ausbildung von Lehrpersonen in der Schweiz.

Brauchen wir dreisprachige Lehrpersonen? Die beruflichen und sprachlichen Fähigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der obligatorischen Schule Zweisprachige Podiumsdiskussion zum Fremdsprachenunterricht (F-D) des Instituts für Mehrsprachigkeit. Videokonferenz...

„Raus“ le suisse-allemand! Welcher (Pausen-)Platz für das Schweizerdeutsche?

Zweisprachige Podiumsdiskussion zum Fremdsprachenunterricht (F-D) des Instituts für Mehrsprachigkeit. Videokonferenz (09.11.2020)

Viele Rahmendokumente und Lehrpläne formulieren pädagogische Ziele im Bereich der Unterstützung und Förderung der sprachlichen Vielfalt in der Schule. Gleichzeitig wird in der Deutschdidaktik in der Deutschschweiz wie auch in sprachenrechtlichen Grundlagentexten ein Faktor sprachlicher Vielfalt, das Schweizerdeutsche, explizit oder implizit zurückgebunden. In den Genfer Schulen dagegen wird im Rahmen des Deutschunterrichts auch das Schweizerdeutsche thematisiert. Welchen Platz sollen die Dialekte in einer mehrsprachigen Schule in den verschiedenen Landesteilen einnehmen? Sollten sie systematisch(er) unterrichtet werden oder sollte die Standardsprache klar priorisiert werden? Was können wir aus den Debatten rund um Schule und Schweizerdeutsch über Schulsprachenpolitik lernen?

Silvia Naudin (enseignante & DIP Genève) | Walter Rützler (PHZH) | Ingo Thonhauser (HEPVD) | Katharina Schärer (Primarschullehrerin, Kanton AG) Modération: Raphael Berthele (IdP)

Zweisprachige Podiumsdiskussion zum Fremdsprachenunterricht (F-D) des Instituts für Mehrsprachigkeit. Videokonferenz (09.11.2020) Viele Rahmendokumente und Lehrpläne formulieren pädagogische Ziele im Bereich der Unterstützung und Förderung der sprachlichen Vielfalt in...