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Ringvorlesung 2021/22: Meinung von Eltern und Lehrpersonen gesucht!

Ringvorlesung 2021/22: Meinung von Eltern und Lehrpersonen gesucht!


Die neue Auflage 2021/22 der Ringvorlesungen zur Fremdsprachendidaktik steht an ! Das wissenschaftliche Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit (KFM) wird Diskussionen um den schulischen Fremdsprachenunterricht veranstalten.

Im akademischen Jahr 2020/21 haben wir Diskussionen am runden Tisch veranstaltet, in denen sich Forscher-innen, Didaktiker-innen, Lehrpersonen, Bildungspolitiker-innen und Bürger-innen über Themen rund um das Fremsprachenlernen und -lehren austauschten. Diesmal liegt der Schwerpunkt besonders auf dem schulischen Fremdsprachenunterricht. Der gesundheitlichen Situation entsprechend werden alle Veranstaltungen gefilmt und auf der Website www.cedile.ch veröffentlicht, um diese schweiz- und weltweit erreichbar zu machen.

Bei der Planung der neuen Auflage unserer Veranstaltung möchten wir die Meinung von Eltern und Lehrenden aus allen Schulstufen berücksichtigen: schicken Sie uns für Sie wichtige Themen indem Sie eine kurze Online-Umfrage ausfüllen (bitte hier klicken). Die Online-Umfrage bleibt bis am 28. Februar 2021 aktiv.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen! In der Zwischenzeit können Sie die aktuellen Ringvorlesungen auf cedile.ch ansehen. Das aktualisierte Programm für 2020/21 finden Sie hier.

Raphael Berthele & Cédric Diogo (KFM)

Für weitere Informationen, schreiben Sie bitte an cedric.diogo@unifr.ch  

Photo by Scott Graham on Unsplash

Repetieren lassen oder Feedback geben? Fokus auf die Didaktik der Aussprache in Fremdsprachen

Repetieren lassen oder Feedback geben? Fokus auf die Didaktik der Aussprache in Fremdsprachen

In ihrer Masterarbeit in Fremdsprachendidaktik hat Diane-Hélène Würgler zwei didaktische Methoden zur Verbesserung der Aussprache ihrer jungen Französischlernenden verglichen: das korrektive Feedback und die Repetition von verschiedenen Lauten. Die Frage lautete: Welche Methode erweist sich als vielversprechender? Einige Antworten in unserem Interview.


Auch wenn heutige Ansätze im Fremdsprachenlernen besonderes Augenmerk auf die kommunikative Kompetenz richten, spielt die Verständlichkeit ebenfalls eine Rolle. Daher ist eine angemessene Aussprache äusserst wichtig. Diane-Hélène Würgler, Lehrerin des Französischen als Fremdsprache, hat eine empirische Studie zu zwei didaktischen Methoden, welche die Aussprache bei 12- bis 15-jährigen nicht-muttersprachlichen Lernenden verbessern können, durchgeführt: korrektives Feedback vs. einfaches Wiederholen von verschiedenen Lauten. Dabei wurde untersucht, ob beide Methoden zu ähnlichen Sprechleistungen führen oder nicht. Mit anderen Worten: Können sich Lehrpersonen die aufwendige Arbeit des Feedbacks ersparen oder nicht? Die Autorin hat die beiden Methoden bei deutschsprachigen Lernenden der Sekundarstufe I getestet. Dabei hat sie eine quasi-experimentelle Studie durchgeführt, welche aus quantitativen und qualitativen Untersuchungen besteht, und zwei Gruppen verglichen: eine mit korrektivem Feedback und eine mit einfachen Repetitionen. Den Effekt dieser zwei Methoden hat sie mittels der Produktion von vier im Französischen relevanten Phonemen (/ə/, /e/, /ɛ/, /ɑ̃/) untersucht. In unserem Interview erzählt Diane-Hélène mehr über ihre Studie.

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Sprachlehrpersonen zwischen Theorie und Praxis: entweder oder, oder sowohl als auch?

Sprachlehrpersonen zwischen Theorie und Praxis: entweder oder, oder sowohl als auch?

Gute alte Tipps und Tricks sind viel wertvoller als ein Haufen abstrakter, von der Realität abgehobener, theoretischer Lektüren. Wer Lehrkräfte kennt, hat bestimmt schon solche Aussagen gehört. Wie könnte man also Theorie und Praxis in der Fremdsprachendidaktik zusammenbringen? Penny Ur, die renommierte Lehrerin und Didaktikerin des Englischen als Fremdsprache, stellt in einem kürzlich erschienenen Artikel Überlegungen zu dieser Frage an. Diese intensive theoretische Auseinandersetzung mit ihren praktischen Erfahrungen richtet sich sowohl an Lehrende als auch Forscher-innen oder Ausbildner-innen.

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Französischunterricht in einer virtuellen Welt

Französischunterricht in einer virtuellen Welt

In ihrer Masterarbeit für den Unterricht auf der Sekundarstufe I hat Rachel Koller die Verwendung der Technologie der virtuellen Realität im Fremdsprachenunterricht ausgetestet. In ihrer Studie geht es um mögliche Beiträge einer solchen Technologie zum Lernen und Lehren des Französischen als Fremdsprache.


Egal, ob in der Schule oder zu Hause, neue Technologien erlauben es bereits, Interaktionen in einer Fremdsprache alleine – d.h. ohne menschliche/n PartnerIn – zu üben. In ihrer Masterarbeit zur Erlangung des Lehrdiploms auf der Sekundarstufe I an der PHBern entwickelte und setzte Rachel Koller eine kurze Unterrichtssequenz um, in welcher Lernende der 7. und 8. Klasse auf der Sekundarstufe I (ca. 12-14 Jahre alt) VR-Brillen verwendeten um eine kommunikative Aufgabe zu lösen. Um Alltagsgespräche zu simulieren, tauchten die Lernenden während einigen Lektionen in eine virtuelle Welt ein, wo sie Gespräche mit virtuellen Gestalten (sogenannten Avataren) führten und verschiedene Rollen einnahmen. Dabei handelte es sich um typische Gespräche, die sich in einem Taxi abspielen können, wobei die Lernenden zwischen der Rolle der TaxifahrerIn oder des Fahrgastes auswählen durften. Die verwendete App bietet aber auch weitere Alltagssituationen an. Die Rückmeldungen der Lernenden und  sowie ein ausgefüllter qualitativer Fragebogen, lieferten Hinweise wie die Lernenden mit dieser Technologie umgingen und inwiefern dieses innovative Tool ihre Motivation beim Französischlernen beeinflusste. Die Redaktion des CeDiLE liefert Einblicke in das Projekt von Rachel und ihre Erfahrung mit der Implementierung von virtuellen Realitätsbrillen im folgenden Interview.

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Sprachenunterricht im Fokus | Ihr Programm für die neue Ausgabe der Ringveranstaltung

Sprachenunterricht im Fokus | Ihr Programm für die neue Ausgabe der Ringveranstaltung

Die Ausgabe 2020/21 der Ringveranstaltung des Freiburger Instituts für Mehrsprachigkeit erhält ein neues Gesicht. Sie wird partizipativer, indem sie den Dialog fördert. Forschende, Bildungsspezialist*innen, Lehrende, Bürger*innen und politische Führungspersonen kommen am runden Tisch zusammen, um Themen rund um das Lernen und Lehren von Zweit- und Fremdsprachen zu debattieren. Und: Diese Neuauflage greift die Wünsche der Teilnehmenden auf. Hier sind die Ergebnisse unserer Umfrage dazu und das vollständige Programm!

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